Best Practices

Erfahrungsberichte und Interviews aus der Praxis zu den erprobten bestmöglichen Herangehensweisen, Methoden und Maßnahmen in der Projektrealisierung.

Ein GdW-Projekt für geförderten Wohnungsbau entstand in Kernen im Remstal, Baden-Württemberg. Die Häuser sind modular in Holzbauweise errichtet. Neben einer stark vergünstigten Miete mit Wohnberechtigungsschein hat die Gemeinde einen Teil der Einheiten für einen Quadratmeterpreis von 12,50 Euro angemietet. Die Gesamtinvestition liegt bei 6,9 Millionen Euro. Wie das Projekt entstanden ist und zu welchen Bedingungen, haben wir Steffen Krahn, Geschäftsführer der Kreisbaugesellschaft Waiblingen, gefragt.
Das Mehrfamilienhaus in Sarstedt bei Hannover gehört zu den ersten Wohnimmobilien, die nach dem GDW-Rahmenplan realisiert worden sind. Im November 2020 hatte die Kreiswohnbaugesellschaft kwg Hildesheim das Gebäude in Kooperation mit dem Hersteller Alho Systembau nach nur einem Jahr Bauzeit fertiggestellt. Wir haben nachgefragt, wie es funktioniert hat.
Im Herzen Berlins realisiert ZÜBLIN seit 2016 für die Axel Springer SE ein architektonisches Highlight: das neue Bürogebäude nach dem Entwurf von Rem Koolhaas mit einer freitragenden 45 m hohen Atriumsfassade. Trotz der spektakulären Konstruktion liegt das Projekt drei Jahre nach dem Baustart plangemäß im Termin- und Budgetplan.
Die Immo­bi­li­en­wirt­schaft stand sel­ten so sehr im Fokus der Öffent­lich­keit wie aktu­ell. Doch lei­der über­wie­gen – ins­be­son­de­re in Ber­lin – die For­de­run­gen nach Ent­eig­nun­gen von Woh­nungs­ge­sell­schaf­ten. Dabei ist die­se Schein­de­bat­te auf dem Weg hin zu mehr bezahl­ba­rem Wohn­raum kon­tra­pro­duk­tiv und scha­det letzt­lich den Mie­tern, den Nut­zern und den Woh­nungs­su­chen­den. Was es statt­des­sen braucht: Eine wirk­li­che Bau­of­fen­si­ve, die mehr Wohn­raum schafft.
Wie so oft im Leben gilt auch in der Bau- und Immo­bi­li­en­wirt­schaft: Ein ein­fa­ches Schwarz oder Weiß gibt es nicht. Denn weder digi­ta­le Ent­halt­sam­keit noch der Elek­tro­nik-Over­kill brin­gen Ent­wick­ler, Bestands­hal­ter und Nut­zer wei­ter. Viel­mehr ent­schei­det der rich­ti­ge Mix dar­über, ob ein Pro­jekt zum Erfolg oder Miss­erfolg wird. Nach­hal­ti­ge, zukunfts­fä­hi­ge Lösun­gen inte­grie­ren sowohl digi­ta­le als auch ana­lo­ge Aspek­te. Denn nur die Ver­bin­dung aus Erfah­rung, Tools und Inno­va­tio­nen ermög­licht es, effi­zi­en­te Pro­zes­se zu ent­wi­ckeln und so eine opti­ma­le Ren­di­te sicher­zu­stel­len.
Max Bögl rea­li­sier­te in ARGE mit Züb­lin und Engie eine 30 m hohe Mes­se­hal­le mit Fer­tig­bau­tei­len und rund 142.000 m2 BGF, die Bau­zeit für das Groß­pro­jekt lag bei nur zwei Jah­ren. Inner­halb der Arbeits­ge­mein­schaft (ARGE) mit Züb­lin und Engie (TGA) ver­ant­wor­tete Max Bögl als tech­ni­scher Feder­füh­rer die schlüs­sel­fer­ti­ge Erstel­lung. Pro­jekt­lei­ter Dipl.-Ing. Georg Augs­dör­fer im Inter­view.