Elb­phil­har­mo­nie, Hamburg

Die Elb­phil­har­mo­nie erlang­te nicht nur wegen ihrer außer­or­dent­li­chen Archi­tek­tur, Grö­ße und kul­tu­rel­len Bedeu­tung Welt­ruhm. Es war auch ein Bau­vor­ha­ben mit außer­ge­wöhn­li­chen Schwie­rig­kei­ten und Anfor­de­run­gen, die beson­ders mit den unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven auf das Bau­pro­jekt zusam­men­hin­gen.

Die Plä­ne für die Elb­phil­har­mo­nie star­te­ten im Jahr 2003, fer­tig­ge­stellt wur­de das Bau­werk im Jahr 2016, eröff­net Anfang 2017. Das heu­ti­ge Wahr­zei­chen, ein 110 Meter hoher Gebäu­de­kom­plex mit viel­fäl­ti­ger, anspruchs­vol­ler Nut­zung, durch­lief vie­le Pha­sen. Nicht immer war klar, ob das Pro­jekt jemals abge­schlos­sen wer­den wür­de.

  • Auf­trag­ge­ber: Stadt Ham­burg GU Hoch­tief
  • Pro­jekt­steue­rer: REGE (Stadt Ham­burg)
  • Archi­tek­ten: Her­zog & Meu­ron
  • Gesamt-BGF: ca. 125.512 m2
  • Höhe: 110 m
  • Eta­gen: 26
  • Nut­zung: Kon­zert­sä­le, Hotel, 45 Eigen­tums­woh­nun­gen, öffent­lich zugäng­li­cher Platz „Pla­za“
  • Park­plät­ze: 520 Stell­plät­ze
  • Bau­zeit: 2007 – 2016
  • Kosten: Fina­le Inves­ti­ti­ons­sum­me Stadt Ham­burg: 789 Mio. EUR (ursprüng­lich beschlos­se­ne Bau­sum­me: 272 Mio. EUR)
Standort: Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg
Enno Isermann
Elb­phil­har­mo­nie – Wel­ches Fazit zogen die Betei­lig­ten aus dem Pro­jekt?

Die Stadt Ham­burg hat im Rück­blick auf das Pro­jekt Elb­phil­har­mo­nie neue Regeln für öffent­li­che Auf­trag­ge­ber zum kos­ten­sta­bi­len Bau­en ver­fasst und dabei wich­ti­ge Erkennt­nis­se zusam­men­ge­stellt. Enno Iser­mann, der das Pro­jekt vie­le Jah­re auf­sei­ten der Stadt beglei­te­te, fasst hier die zen­tra­len Ergeb­nis­se zusam­men.