Bun­des­bau­mi­nis­ter Horst See­ho­fer will das Woh­nungs­pro­blem mit einer „muti­gen Struk­tur­po­li­tik für struk­tur­schwä­che­re Regio­nen“ ange­hen. Im Gespräch mit der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung“ (FAZ) sag­te er: „Es gibt in Deutsch­land mehr Woh­nun­gen, die leer ste­hen, als wir neue Woh­nun­gen bau­en wol­len“. Die sei­en nur nicht dort, wo die Men­schen leben. „Wir sind ver­liebt in die Groß­städ­te“, kri­ti­siert der CSU-Poli­ti­ker. Des­we­gen will er dafür sor­gen, dass Behör­den-Arbeits­plät­ze ver­stärkt außer­halb der Metro­po­len ent­ste­hen. Auch die gro­ßen Unter­neh­men sol­len bewegt wer­den, mehr Mit­ar­bei­ter abseits der Groß­städ­te anzu­sie­deln. See­ho­fer ver­weist auf die Kom­mis­si­on „Gleich­wer­ti­ge Lebens­ver­hält­nis­se“, die Anfang Juli ers­te Ergeb­nis­se vor­le­gen soll. Im FAZ-Inter­view sprach sich See­ho­fer außer­dem dafür aus, dass sich Käu­fer und Ver­käu­fer die Mak­ler­pro­vi­si­on auf­tei­len. „Wir müs­sen da auf jeden Fall auch noch in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode ran“, sag­te er.

Ver­öf­fent­licht am 11.06.2019 bei Tho­mas Dai­ly