Die US-Rating­agen­tur Moody’s warnt vor den Fol­gen, die eine Ent­eig­nung gro­ßer Woh­nungs­kon­zer­ne für die Kre­dit­wür­dig­keit Ber­lins haben könn­te. Soll­te der geplan­te Volks­ent­scheid über die Ver­staat­li­chung pri­va­ter Immo­bi­li­en­kon­zer­ne erfolg­reich sein, wür­de das Ber­lins Kre­dit­pro­fil lang­fris­tig nega­tiv beein­flus­sen, heißt es in einem Kom­men­tar der Agen­tur. So wür­de die Ent­eig­nung von Immo­bi­li­en­kon­zer­nen die Mög­lich­kei­ten der Haupt­stadt min­dern, Inves­to­ren anzu­zie­hen, und zudem die Ver­schul­dung auf ein Rekord­hoch drü­cken. Den Auf­wand für Ent­schä­di­gun­gen der betrof­fe­nen Immo­bi­li­en­kon­zer­ne schätzt der Senat auf bis zu 36 Mrd. Euro; das Land ist der­zeit mit 58 Mrd. Euro ver­schul­det.

Zuerst ver­öf­fent­licht bei Tho­mas Dai­ly, TD Morn­i­ning News vom 15.03.2019