Links­ex­ter­me setz­ten in Leip­zig eine Groß­bau­stel­le der CG-Grup­pe in Brand. Dabei wur­de ein Scha­den von etli­chen Mil­lio­nen Euro (zwei­stel­lig) ver­ur­sacht. Die Tat wur­de in der Nacht vom 2. auf den 3. Okto­ber in der Pra­ger Stra­ße ver­übt, in der das Unter­neh­men der­zeit ein ehe­ma­li­ges Rat­haus­ge­bäu­de in ein Wohn­ge­bäu­de mit 296 Woh­nun­gen umbaut. Da die Poli­zei von einem poli­ti­schen Motiv aus­geht, nahm der Staats­schutz Ermitt­lun­gen auf.

Das Feu­er wur­de sys­te­ma­tisch auf der Bau­stel­le gelegt. Dabei ent­stand erheb­li­ches Gefah­ren­po­ten­zi­al durch zwei ange­zün­de­te Krä­ne, die auf Neben­ge­bäu­de hät­ten stür­zen kön­nen. Auch kam es zur Explo­si­on von Gas­fla­schen. Ver­letzt wur­de offen­bar nie­mand, aller­dings muss­te ein benach­bar­ter Gebäu­de­kom­plex eva­ku­iert wer­den. Der Anschlag setzt eine Rei­he links­ex­tre­mis­ti­scher Anschlä­ge gegen­über der CG-Grup­pe fort.

primfo.de