Büro­in­ves­to­ren sind im 1. Quar­tal über­wie­gend außer­halb der Top-Märk­te fün­dig gewor­den. Mit 1,6 Mrd. Euro ver­dop­pel­te sich hier der Umsatz laut Zah­len von BNP Pari­bas Real Esta­te im Ver­gleich zum Vor­jahr, wäh­rend er in den Top-7 um ein Drit­tel auf 3,62 Mrd. Euro schrumpf­te. Ein Grund hier­für sieht BNPP­RE in einem ent­spre­chen­den Ange­bot in B-Städ­ten, das es so nicht jedes Jahr gebe. Ein­zi­ge Aus­nah­me unter den Top-Märk­ten war Ber­lin, wo der Büro­in­vest­ment­markt mit 1,87 Mrd. Euro ein neu­es All­zeit­hoch erreich­te. Beson­ders Frank­furt (464 Mio. Euro), Mün­chen (346 Mio. Euro) und Ham­burg (258 Mio. Euro) beka­men dage­gen den aktu­el­len Pro­dukt­man­gel zu spü­ren. Bun­des­weit wur­den 5,3 Mrd. Euro in Büro­im­mo­bi­li­en inves­tiert, 15 % weni­ger als der Rekord aus dem Vor­jahr aber das bis­lang dritt­bes­te Ergeb­nis. Für das gan­ze Jahr liegt die Pro­gno­se bei 20 bis 25 Mrd. Euro.

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