Tön­nies plant 1.500 Werks­woh­nun­gen

Der wegen der Unter­brin­gung sei­ner Arbei­ter mas­siv in die Kri­tik gera­te­ne Fleisch­kon­zern Tön­nies aus Rhe­da-Wie­den­brück will etwa 70 Wohn­häu­ser mit bis zu 1.500 Wohn­ein­hei­ten für sei­ne Beschäf­tig­ten errich­ten. Sie sol­len qua­li­ta­tiv der Aus­stat­tung von Stu­den­ten­woh­nun­gen im nahen Lem­go ent­spre­chen. Die Tön­nies-Hol­ding plant Sin­gle-Woh­nun­gen, Paar-Apart­ments und Mehr-Zim­mer-Ein­hei­ten, wobei die Mie­ten zwi­schen 300 und 450 Euro für die voll aus­ge­stat­te­ten Apart­ments lie­gen. Nach Anga­ben des Unter­neh­mens kann inner­halb von 14 Tagen der Bau­an­trag gestellt wer­den, bei der Suche nach geeig­ne­tem Bau­land wur­den jetzt 21 Kom­mu­nen im Umland ange­schrie­ben.

Tho­mas Dai­ly, 29.07.2020

Ber­lin: Rock­stone plant Gebäu­de­en­sem­ble mit Büro­hoch­haus

Rock­stone Real Esta­te und der Ber­li­ner Wohn­be­stands­hal­ter Kotek Semel pla­nen auf dem Grund­stück Mar­tin-Luther-Stra­ße 48-50/­Bar­ba­ros­sa­stra­ße in Ber­lin-Schö­ne­berg ein gemischt-genutz­tes Gebäu­de­en­sem­ble. Das „Bar­ba­ros­s­a­drei­eck“ genann­te Pro­jekt sieht ein Büro­ge­bäu­de mit ca. 6.000 m² Miet­flä­che und die Erwei­te­rung des Gebäu­de­be­stands vor. Zu den 42 Bestands­woh­nun­gen sol­len 22 neue Miet­woh­nun­gen mit zusam­men ca. 1.600 m² Miet­flä­che hin­zu­kom­men, und die Laden­flä­che könn­te um 635 m² auf rd. 1.000 m² Miet­flä­che anwach­sen. Auf­fäl­ligs­tes Merk­mal des Ent­wurfs ist laut Rock­stone und Kotek ein bis zu zwölf Stock­wer­ke hohes Gebäu­de an der nörd­li­chen Spit­ze des drei­ecki­gen Grund­stü­ckes. Der­zeit wird im Rah­men des vor­ha­ben­be­zo­ge­nen Bebau­ungs­plans das Pla­nungs­recht für das Vor­ha­ben vor­be­rei­tet. Das Ergeb­nis der öffent­li­chen Aus­le­gung wer­de der­zeit aus­ge­wer­tet, so Rock­stone. Das gep­kan­te Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men liegt im mitt­le­ren zwei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­reich.

Tho­mas Dai­ly, 28.07.2020

Bre­men: Euro­pa-Cen­ter plant 15.500 m² gro­ßes Büro- und Geschäfts­haus

Euro­pa-Cen­ter will in der Bre­mer Air­port City ein Büro- und Geschäfts­haus mit einer Gesamt­flä­che von ca. 15.500 m² rea­li­sie­ren. „Wir pla­nen mit dem Bau zu begin­nen, sobald die Bau­ge­neh­mi­gung vor­liegt. Wir sind zuver­sicht­lich, dass wir Ende 2021 star­ten kön­nen und 2023 die ers­ten Flä­chen an unse­re Mie­ter über­ge­ben“, sagt Euro­pa-Cen­ter-Chef Ralf-Jörg Kaden­bach. Die Ent­wür­fe für das auf einem bis­lang als Park­platz genutz­ten Gelän­de an der Flug­ha­fen­al­lee stam­men von Groh­mann Lehn­hardt Archi­tek­ten. Das neue Gebäu­de wird über bis zu sechs Ober­ge­schos­se und eine Par­kebe­ne im Unter­ge­schoss ver­fü­gen. Im Erd­ge­schoss soll sich Gas­tro­no­mie ansie­deln. Seit 1999 hat Euro­pa-Cen­ter nach eige­nen Anga­ben Gebäu­de mit einer Gesamt­flä­che von 70.000 m² in der Air­port City rea­li­siert.

Tho­mas Dai­ly, 27.07.2020