Frank­furt: P+B will das Por­sche-Turm-Pro­jekt ver­kau­fen

Der im Frank­fur­ter Euro­pa­vier­tel geplan­te Por­sche Design Tower soll noch vor dem Bau­start ver­äu­ßert wer­den. Die P+B Group ver­kau­fe das Pro­jekt ein­schließ­lich der bereits erteil­ten Bau­ge­neh­mi­gung und des Grund­stücks, teilt der Ent­wick­ler und Bau­herr mit. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren habe man gemein­sam mit der Por­sche Design Group den Turm bis zur Bau­rei­fe ent­wi­ckelt. Zu den Grün­den für den geplan­ten Ver­kauf des Pro­jekts wur­den kei­ne Anga­ben gemacht. An dem Design Tower mit den geplan­ten Luxus­woh­nun­gen wird schon seit Jah­ren gear­bei­tet. 2014 waren die Plä­ne vor­ge­stellt wor­den, 2017 hat­ten P+B und Por­sche Design den Bau­an­trag ein­ge­reicht. Über die Hin­ter­grün­de des Ver­kaufs wer­de spe­ku­liert, dass das edle Pro­dukt und die beschei­de­ne Lage an der S-Bahn-Brü­cke nicht zusam­men­pass­ten, so die „Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung“, die zuerst hier­über berich­tet hat­te. Außer­dem könn­te der Markt für Luxus-Wohn­tür­me gesät­tigt sein. Mehr zu dem Pro­jekt lesen Sie in TD Pre­mi­um.

 

Ber­lin: Die Lin­ke atta­ckiert Woh­nungs­ver­band BBU

In einem Leit­an­trag für den kom­men­den Lan­des­par­tei­tag der Par­tei Die Lin­ke for­dern meh­re­re Ber­li­ner Abge­ord­ne­te den Aus­tritt der lan­des­ei­ge­nen Woh­nungs­un­ter­neh­men (LWU) aus dem Ver­band Ber­lin-Bran­den­bur­gi­scher Woh­nungs­un­ter­neh­men e.V. (BBU). Der Ver­band agie­re als „poli­ti­scher Arm der pro­fit­ori­en­tier­ten Woh­nungs­kon­zer­ne und als Wort­füh­re­rin gegen die Anlie­gen stadt­po­li­ti­scher Bewe­gun­gen und Mieter*inneninteressen,“ heißt es. In dem Antrag wird dem BBU vor­ge­wor­fen, einen offe­nen Brief gegen den Mie­ten­de­ckel unter­zeich­net zu haben. BBU wür­de das „posi­ti­ve Image von Genos­sen­schaf­ten miss­brau­chen“. Der Aus­tritt sei „ein wich­ti­ger Schritt auf dem Weg zum drin­gend not­wen­di­gen Umbau der LWU von kom­mer­zi­el­len zu gemein­nüt­zi­gen Wohnungsakteur*inn.
 

Groth und Dege­wo bau­en rd. 2.500 Woh­nun­gen in Lich­ter­fel­de-Süd

Die Groth-Grup­pe hat nun Details für das neue Ber­li­ner Stadt­quar­tier Lich­ter­fel­de-Süd vor­ge­stellt. Dem­nach wer­den 36 ha des 97 ha gro­ßen Are­als bebaut. Die lan­des­ei­ge­ne Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft Dege­wo wird 540 miet­preis­ge­bun­de­ne Woh­nun­gen im Geschoss­woh­nungs­bau errich­ten. Groth wird wei­te­re 1.540 Geschoss­woh­nun­gen bau­en sowie 420 Dop­pel- und Rei­hen­häu­ser. Ent­ste­hen soll auch ein „Stadt­platz“ mit 20.000 m² Büro- und Gewer­be­flä­che. Das Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men liegt nach Anga­ben von Groth bei 900 Mio. Euro. Bau­be­ginn soll Ende 2020 oder Anfang 2021 sein.
Als Neu­bau­pro­jekt wür­de ein Mie­ten­de­ckel hier nicht gel­ten. 
Mehr zu dem Vor­ha­ben lesen Sie in TD Pre­mi­um.
 

Ham­burg: Stadt nutzt Vor­kaufs­recht beim Bahn­hofs­cen­ter Alto­na

Die Stadt Ham­burg zieht bei zen­tra­len Grund­stü­cken am Bahn­hof Alto­na ihr Vor­kaufs­recht. Damit wird ein bereits ver­ein­bar­ter Ver­kauf des mit dem Bahn­hofs­cen­ter und einem Park­haus bebau­ten Are­als an die Volks­bank Braun­schweig-Wolfs­burg ver­hin­dert. Der Eigen­tü­mer RDI (vor­mals Rede­fi­ne) und die Volks­bank hat­ten sich auf einen Ver­kauf des Ein­kaufs­zen­trums für 91 Mio. Euro ver­stän­digt. 2013 hat­te die bri­ti­sche Gesell­schaft rd. 72,5 Mio. Euro für das Objekt bezahlt. Ham­burg will das Are­al über den Lan­des­be­trieb Immo­bi­li­en­ma­nage­ment und Grund­ver­mö­gen (LIG) erwer­ben und „per­spek­ti­visch“ neu ent­wi­ckeln. Damit wer­de sicher­ge­stellt, die künf­ti­ge Ent­wick­lung die­ser Schlüs­sel­grund­stü­cke selbst in der Hand zu haben. Kon­kre­te Pla­nun­gen lägen noch nicht vor, bei der Aus­übung des Vor­kaufs­rechts gehe es zunächst um die Siche­rung die­ser Flä­chen, sag­te ein Spre­cher der Stadt auf TD-Nach­fra­ge. 
Mehr zu dem Are­al und den bis­he­ri­gen Trans­ak­tio­nen lesen Sie in TD Pre­mi­um.
 
Tho­mas Dai­ly, 20.11.2019

Bonn: Instone ver­kauft 139 Woh­nun­gen im „West.Side“

Instone Real Esta­te hat wei­te­re 139 Woh­nun­gen sowie 131 Tief­ga­ra­gen­stell­plät­ze im Pro­jekt „West.Side“ in Bonn-Ende­nich ver­äu­ßert. Käu­fer ist „ein nam­haf­ter euro­päi­scher Asset-Mana­ger“, teilt das Unter­neh­men mit. In dem betref­fen­den Bau­ab­schnitt ent­ste­hen auf 8.850 m² Grund­stücks­flä­che vier- bis fünf­ge­schos­si­ge Gebäu­de mit Zwei- bis Fünf-Zim­mer-Woh­nun­gen mit Grö­ßen zwi­schen 54 und 135 m². Ins­ge­samt beläuft sich die Wohn­flä­che auf 12.000 m². Der Bau­be­ginn ist für das drit­te Quar­tal 2020 vor­ge­se­hen. Ins­ge­samt errich­tet Instone im Stadt­quar­tier „West.Side“ auf dem ehe­ma­li­gen Are­al der Arke­ma in der Sie­mens­stra­ße mehr als 550 Miet- und Eigen­tums­woh­nun­gen. 275 davon hat Instone bereits im Mai 2018 an die Baye­ri­sche Ver­sor­gungs­kam­mer ver­kauft. Außer­dem sind über 40.000 m² Geschoss­flä­che mit gewerb­li­cher Nut­zung geplant, die Cor­pus Sireo baut.
 

Catel­la-Wohn­fonds kauft in Mün­chen-Haid­hau­sen und Ber­lin-Adlers­hof

Catel­la Resi­den­ti­al Invest­ment Manage­ment (CRIM) hat für unge­fähr 65 Mio. Euro drei Wohn­im­mo­bi­li­en­pro­jek­te in Ber­lin, Mün­chen und in der süd­nie­der­län­di­schen Stadt Hel­mond erwor­ben. Bei den deut­schen Neu­zu­gän­gen han­delt es sich um ein der­zeit im Umbau befind­li­ches Wohn­haus in Ber­lin-Adlers­hof, das Catel­la für 28 Mio. Euro von der Air­port Hotel Adlers­hof erwor­ben hat, und einen Wohn­block in Mün­chen-Haid­hau­sen, den Viva Immo­bi­li­en Süd für 15 Mio. Euro ver­äu­ßert hat. Im Zuge des Ber­li­ner Umbau­pro­jek­tes erhöht sich die Zahl der Apart­ments dort um 50 auf 110. Die Immo­bi­li­en gehen in den neu­en Wohn­fonds Catel­la European Resi­den­ti­al III ein, der damit ein Zehn­tel sei­nes aus­ge­ge­be­nen Inves­ti­ti­ons­ziels von 1 Mrd. Euro erreicht.
 

Ber­lin: Trei plant Wohn- und Geschäfts­haus für 45 Mio. Euro

Trei Real Esta­te hat die Bau­ge­neh­mi­gung für ihr drit­tes Ber­li­ner Wohn- und Geschäfts­haus erhal­ten. Das Unter­neh­men wird den ein­ge­schos­si­gen Ede­ka-Super­markt in der Fürs­ten­ber­ger Stra­ße 8, an der Gren­ze von Mit­te und Prenz­lau­er Berg, abrei­ßen und durch eine geschlos­se­ne Block­rand­be­bau­ung erset­zen. Für 45 Mio. Euro sol­len 117 Woh­nun­gen und ein neu­er Ede­ka-Ver­brau­cher­markt im Erd­ge­schoss ent­ste­hen. Die Abriss­ar­bei­ten sol­len im Früh­jahr 2020 begin­nen. Die Fer­tig­stel­lung ist für Früh­jahr 2022 geplant. Ins­ge­samt hat Trei in Ber­lin nach eige­nen Anga­ben der­zeit Pro­jek­te mit einem Volu­men von 250 Mio. Euro in Pla­nung und in Bau. Rea­li­siert wer­den 750 Miet­woh­nun­gen und 8.000 m² Ein­zel­han­dels­flä­che.
 

Quel­le: Trei Real Esta­te GmbH 

Han­no­ver Lea­sing kauft Köl­ner Gewer­be-Neu­bau für 80 Mio. Euro

Die Core­sta­te-Toch­ter Han­no­ver Lea­sing hat die Pro­jekt­ent­wick­lung „Clouth 104“ in Köln-Nip­pes erwor­ben. Das Gesamt­in­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men liegt bei rd. 80 Mio. Euro. Das in Tei­len bereits fer­tig­ge­stell­te Büro-, Gewer­be- und Ate­lier­ge­bäu­de gehört zur Neu­ent­wick­lung auf dem Gelän­de der ehe­ma­li­gen Clouth-Gum­mi­wer­ke. Es bie­tet rd. 18.593 m² Miet­flä­che sowie eine Tief­ga­ra­ge mit 203 Stell­plät­zen. Anker­mie­ter ist War­ner Bros. ITVP Deutsch­land, die über 4.600 m² Büro­flä­che ange­mie­tet hat. Han­no­ver Lea­sing tätig­te den Kauf für das ers­te Man­dat eines Neu­kun­den, bei dem es sich um eine deut­sche Erst­ver­si­che­rungs­grup­pe han­de­le. Ver­käu­fer ist ein Joint Ven­ture aus Pro­jekt­ent­wick­ler Kai­ros und fun­da­ment-pro­jekt­ent­wick­lung. Bech­tols­heim Real Esta­te hat die Pro­jekt­fi­nan­zie­rung struk­tu­riert, ist als Kapi­tal­part­ner am Pro­jekt betei­ligt und hat die Trans­ak­ti­on ver­mit­telt. Die Han­no­ver­sche Volks­bank und DZ Hyp stell­ten eine Kon­sor­ti­al­fi­nan­zie­rung.  Mehr über das Pro­jekt lesen Sie in TD Pre­mi­um. 

Com­merz Real kauft 368 Mikro­apart­ments in Darm­stadt

Com­merz Real hat für ihren „Com­merz Real Insti­tu­tio­nal Smart Living Fund“ eine neu zu errich­ten­de Mikro­apart­ment­an­la­ge in Darm­stadt erwor­ben. Ver­käu­fer ist ein Joint Ven­ture der Main­zer Auf­bau­ge­sell­schaft (MAG) und i Live. Bera­ten wur­de der Käu­fer von Noerr LLP. Die am Haar­dtring 15 geplan­te Wohn­an­la­ge besteht aus 368 Apart­ments mit 9.000 m² Nutz­flä­che, 93 Tief­ga­ra­gen- und 360 Fahr­rad­stell­plät­zen. Hin­zu kom­men ein Fit­ness­raum, eine Event­kü­che, ein Wasch­raum, ein Sport­feld sowie eine gro­ße Dach­ter­ras­se. Die Fer­tig­stel­lung soll im Herbst 2021 erfol­gen. Struk­tu­riert wur­de der Erwerb durch die Com­merz Real als Asset Deal in Form eines For­ward Fun­dings. Der offe­ne Spe­zi­al-AIF inves­tiert für pro­fes­sio­nel­le und semi­pro­fes­sio­nel­le Anle­ger in der­zeit sechs Stu­den­ten- und Mikro­apart­ment-Anla­gen in Deutsch­land.
 

 

Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um hält Ber­li­ner Mie­ten­de­ckel für ver­fas­sungs­wid­rig

Nach Ansicht des Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­ums hät­te der Ber­li­ner Mie­ten­de­ckel nicht beschlos­sen wer­den dür­fen. In einer Email schreibt das Minis­te­ri­um an den Ber­li­ner CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Kai Weg­ner, dass das Land Ber­lin zu einem sol­chen Gesetz „kom­pe­tenz­recht­lich gehin­dert“ sei. Eine Miet­preis­be­gren­zung sei bereits vom Bund „umfas­send und abschlie­ßend gere­gelt“ wor­den, heißt es in dem Schrei­ben, das der Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär Mar­co Wan­der­witz im Auf­trag von Innen­mi­nis­ter Horst See­ho­fer (CDU) ver­fass­te. Zu den Auf­ga­ben des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums des Inne­ren (BMI) gehört die Prü­fung aller Recht­set­zungs­vor­ha­ben der Bun­des­re­gie­rung oder ein­zel­ner Bun­des­mi­nis­te­ri­en auf ihre Ver­ein­bar­keit mit dem Grund­ge­setz. Für den Immo­bi­li­en­ver­band ZIA ist durch das BMI-Ver­dikt jetzt end­gül­tig klar, dass eine Nor­men­kon­trol­le des Mie­ten­de­ckel-Geset­zes beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt not tut. „Wir kön­nen nicht erst nach Jah­ren fest­stel­len, dass die meis­ten Ber­li­ner Miet­ver­hält­nis­se neu bewer­tet wer­den müs­sen“, sagt ZIA-Prä­si­dent Andre­as Matt­ner.