Müns­ter: Büro­quar­tier mit 21.000 m² Miet­flä­che ent­steht am Hafen

Inter­bo­den und die West­fä­lisch-Lip­pi­sche Ver­mö­gens­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft (WLV) rea­li­sie­ren am Drei­ecks­ha­fen in Müns­ter den Büro­cam­pus „Ideen­werft“ mit einer Gesamt­miet­flä­che von etwa 21.000 m². Auf dem rd. 9.500 m² gro­ßen Grund­stück an der Robert-Bosch-Stra­ße/­In­dus­trie­weg sol­len ein 17-stö­cki­ger Büro­turm und fünf drei­ge­schos­si­ge Flach­bau­ten errich­tet wer­den. Die WVL, eine Toch­ter des Land­schafts­ver­ban­des West­fa­len-Lip­pe (LWL), benö­tigt etwa 11.000 m² zusätz­li­che Büro­flä­che, von denen min­des­tens 4.000 m² in den Neu­bau­ten geschaf­fen wer­den. Zudem will Inter­bo­den am Dort­mund-Ems-Kanal Flä­chen für Gas­tro­no­mie, Fit­ness und eine Kin­der­ta­ges­stät­te schaf­fen, dazu kom­men 235 Pkw-Tief­ga­ra­gen- und über 450 Fahr­rad­stell­plät­ze. Die Fer­tig­stel­lung ist für 2023 geplant.

Tho­mas Dai­ly, 21.08.2020

DFI plant Logis­tik­zen­trum auf AKW-Are­al in Mül­heim-Kär­lich

DF Indus­tri­al Part­ners (DFI) hat im Juni ein ca. 11 ha gro­ßes Are­al auf dem Gelän­de des ehe­ma­li­gen Kraft­werks in Mül­heim-Kär­lich von RWE Power erwor­ben und plant dort ein Logis­tik­zen­trum. Auf dem weit­ge­hend unbe­bau­ten Grund­stück sol­len für ein Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von über 50 Mio. Euro ca. 50.000 m² Logis­tik­flä­che ent­ste­hen, die laut DFI CO2-neu­tral betrie­ben wer­den kön­nen. Dies soll über die Nut­zung einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge hin­aus mit intel­li­gen­ter Steue­rungs­tech­nik und Geo­ther­mie erreicht wer­den. Man wol­le einen alter­na­ti­ven Weg bei der Ent­wick­lung von Logis­tik­im­mo­bi­li­en auf­zei­gen und neue Maß­stä­be bei der ener­ge­ti­schen Opti­mie­rung von Logis­tik­im­mo­bi­li­en set­zen, so die DFI. Der Bau soll Anfang 2021 star­ten und bereits zum Jah­res­en­de abge­schlos­sen wer­den. Schon 2019 hat­te RWE eine rd. 13 ha gro­ße Teil­flä­che an ein Bau­un­ter­neh­men ver­kauft, das dort ein Hotel und einen Büro­kom­plex plant.

Tho­mas Dai­ly, 20.08.2020

Ber­lin Hyp baut neue Zen­tra­le nach Ent­wurf von C.F. Møl­ler

Die neue Fir­men­zen­tra­le der Ber­lin Hyp wird nach Plä­nen von C.F. Møl­ler Archi­tects gebaut. Das Archi­tek­tur­bü­ro mit Haupt­sitz im däni­schen Arhus und Büros u.a. in Ber­lin ging als Sie­ger aus dem nun ent­schie­de­nen Wett­be­werb her­vor. Den zwei­ten und drit­ten Platz erreich­ten David Chip­per­field Archi­tects bzw. J. May­er H. und Part­ner, sie­ben Büros waren ein­ge­la­den. Am jet­zi­gen Sitz des Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rers am Ber­li­ner Land­wehr­ka­nal in der City West ist ein Neu­bau auf einem rd. 2.700 m² gro­ßen Grund­stück mit Raum für bis zu 570 Arbeits­plät­zen vor­ge­se­hen. Wegen der Adres­se Buda­pes­ter Stra­ße 1 läuft das Pro­jekt unter dem Namen B-One. Das neue Haupt­quar­tier sol­le die „nach­hal­ti­ge Visi­on“ der Bank unter­stüt­zen sowie eine „grü­ne und demo­kra­ti­sche Arbeits­um­ge­bung“ schaf­fen, beschreibt C.F. Møl­ler sei­nen Ent­wurf. Ein High­light könn­ten der Dach­gar­ten und Kon­fe­renz­raum im obers­ten Geschoss wer­den. Bis 2023 soll der Neu­bau fer­tig wer­den.

Tho­mas Dai­ly, 19.08.2020

Ham­burg: Wohn­kom­pa­nie rea­li­siert Hoch­haus im Per­go­len­vier­tel für 110 Mio. Euro

Die Wohn­kom­pa­nie Nord hat das 6.500 m² gro­ße Bau­feld 4 im Ham­bur­ger Per­go­len­vier­tel als allei­ni­ger Bau­herr über­nom­men. Zuvor waren die Plä­ne zusam­men mit Nord Pro­jekt ent­wi­ckelt wor­den. Der Bau­be­ginn ist für Früh­jahr 2021 geplant, Mit­te 2023 soll das „Peri­gon“ getauf­te Gebäu­de mit bis zu 17 Geschos­sen bzw. 57 m Höhe fer­tig sein. Auf rd. 34.000 m² BGF (ober­ir­disch: 27.000 m²) ent­ste­hen rd. 200 geför­der­te Stu­den­ten­wohn­plät­ze, 20 Apart­ments für das Pro­jekt „Hier wohnt Ham­burgs Jugend“, 81 frei­fi­nan­zier­te Apart­ments sowie wei­te­re 78 frei­fi­nan­zier­te Miet­woh­nun­gen. Dar­über hin­aus wird es eine Kita, Läden, Pra­xen und wei­te­re Gewer­be­miet­flä­chen geben. Das Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men beträgt über 110 Mio. Euro. Gene­ral­un­ter­neh­mer ist die zur sel­ben Unter­neh­mens­grup­pe gehö­ren­de Zech Bau.

Tho­mas Dai­ly, 18.08.2020