Bre­men: Tabak­quar­tier bekommt Atlan­tic-Hotel

Jus­tus Gros­se wird in sei­nem geplan­ten Tabak­quar­tier in Bre­men-Wolt­mers­hau­sen auch ein Life­style-Hotel der Atlan­tic-Grup­pe errich­ten. Bau­be­ginn für die 100-Zim­mer-Her­ber­ge im zen­tra­len Innen­hof der ehe­ma­li­gen Tabak- und Ziga­ret­ten­fa­brik Mar­tin Brink­mann soll in die­sem Som­mer sein, die Eröff­nung im Juli 2021. Es wäre nach Kiel das zwei­te Haus der Mar­ke „uni­que by Atlan­tic Hotels“ – neben den 15 ande­ren Vier- und Fünf-Ster­ne-Häu­sern der Atlan­tic-Grup­pe, hin­ter der der Unter­neh­mer Kurt Zech steht. Im Tabak­quar­tier sol­len ein­mal 1.200 Woh­nun­gen neben Büro- und Gewer­be­flä­chen ent­ste­hen.

 

Duis­burg: DSV baut gro­ßes Dis­tri­bu­ti­ons­zen­trum in Walsum

Der Kon­trakt­lo­gis­ti­ker DSV sie­delt sich als ers­tes gro­ßes Unter­neh­men auf dem Kon­ver­si­ons­are­al „log­port VI“ am Duis­bur­ger Hafen an. Bis 2021 wol­le der däni­sche Kon­zern auf einem 12 h gro­ßen Teil­grund­stück eine 56.000 m² gro­ße Hal­le für über 300 Mit­ar­bei­ter errich­tet haben, heißt es in einer Mit­tei­lung der Duis­bur­ger Hafen AG. Die­se will auf dem ins­ge­samt 40 ha umfas­sen­den Grund­stück einer ehe­ma­li­gen Papier­fa­brik im Stadt­teil Walsum meh­re­re Kon­trakt­lo­gis­ti­ker ansie­deln. 
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Regi­on Ber­lin: 208 Wohn­ein­hei­ten in Zos­sen geplant

Nagel Grund­in­vest aus Zos­sen bei Ber­lin hat ein 30.000 m² gro­ßes Grund­stücks­pa­ket in ihrer Hei­mat­stadt erwor­ben. Die Grund­stü­cke befin­den sich in unmit­tel­ba­rer Nähe zum öffent­li­chen Nah­ver­kehr, der die Stadt im Land­kreis Tel­tow-Flä­ming direkt mit der Haupt­stadt ver­bin­det. Das Unter­neh­men plant dort kurz­fris­tig 208 Wohn­ein­hei­ten, bestehend aus Dop­pel-, Rei­hen- und Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern. Das Ber­li­ner Mak­ler­haus Ger­man Deve­lo­p­ment Group war ver­mit­telnd tätig.

 

Ham­burg: Land­mar­ken baut Öko-Wohn­hoch­haus bei Elb­brü­cken

Die Land­mar­ken AG ent­wi­ckelt in der Ham­bur­ger Hafen­Ci­ty das ers­te Wohn­hoch­haus Deutsch­lands nach dem Crad­le-to-Crad­le-Prin­zip. Morin­ga, so der Name, wird mit recy­cel­ba­ren Mate­ria­li­en rea­li­siert und bie­tet begrün­te Flä­chen am und auf dem Gebäu­de in min­des­tens glei­chem Umfang wie die bebau­te Grund­stücks­flä­che. Das Bau­feld 105 im Elb­brü­cken­quar­tier misst 4.740 m², es grenzt an das geplan­te Holz­hoch­haus „Wild­spit­ze“ an. Der Land­mar­ken-Bau soll 17.700 m² BGF für Miet­woh­nun­gen (ein Drit­tel davon öffent­lich geför­dert) und etwa 2.500 m² für Co-Working, eine Kita, Ver­an­stal­tungs­räu­me, Aus­stel­lungs­flä­chen, einen Fit­ness-Bereich und ein Lokal im Erd­ge­schoss bie­ten. Neben knapp 70 Stell­plät­zen für Autos umfasst die Tief­ga­ra­ge min­des­tens die drei­fa­che Men­ge für Fahr­rä­der. Nach dem Ent­wurf von kada­witt­feld­ar­chi­tek­tur grup­pie­ren sich drei Gebäu­de­tei­le um einen grü­nen Innen­hof. Land­mar­ken rech­net damit, in zwölf Mona­ten den Bau­an­trag ein­rei­chen zu kön­nen. Nach Erhalt der Bau­ge­neh­mi­gung sind rd. zwei Jah­re Bau­zeit geplant, sodass eine Fer­tig­stel­lung Ende 2023 mög­lich wäre.

 

Düs­sel­dorf: Soli­da­re plant Wohn- und Geschäfts­kom­plex mit 33.000 m²

Die Düs­sel­dor­fer So­li­da­re Real Esta­te plant einen Wohn- und Gewer­be­kom­plex auf dem frü­he­ren Indus­trie­grund­stück Auf’m Hen­ne­kamp 23-25/­Wi­t­­zel­stra­­ße in Düs­sel­dorf-Bilk. Ers­te Ent­wür­fe sehen einen sechs­ge­schos­si­gen Ge­bäu­de­kom­plex plus 18-geschos­si­gen Turm mit 256 Mi­­kro-Apar­­t­­ments, Bü­ros und Han­dels­flä­chen vor. Auch Pra­xen, Re­ha­­bi­­li­­ta­­ti­ons-Ein­­rich­­tun­­­gen, 71 Pfle­­ge-Woh­­nun­­­gen sowie sechs Gewer­be­ein­hei­ten, dar­un­ter ein Super­markt, sind geplant. Soli­da­re bestä­tig­te TD ent­spre­chen­de Infor­ma­tio­nen der „Rhei­ni­schen Post“ und teil­te mit, dass für rd. 100 Mio. Euro ins­ge­samt 33.049 m² Miet­flä­che und 524 Stell­plät­ze ent­ste­hen sol­len. Soli­da­re hat­te das 1,3 ha gro­ße Are­al in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft zum Wohn­pro­jekt „Frei­raum“ der Wil­ma Immo­bi­li­en in der Wit­zel­stra­ße bereits 2016 erwor­ben. Bis 2021 soll das Bau­recht für das geplan­te „Anter Quar­tier“ geschaf­fen sein.

 

Bonn: „Pan­di­on Vil­le“ wächst um 280 Ein­hei­ten

Das Wohn­quar­tier „Pan­di­on Vil­le“ in Bonn-Duis­dorf wächst um 280 Woh­nun­gen. Wie Inves­tor Pan­di­on mit­teilt, wur­de nun die Bau­ge­neh­mi­gung für den zwei­ten Bau­ab­schnitt erteilt. Pan­di­on plant die Ent­wick­lung von 140 Eigen­tums­woh­nun­gen. Außer­dem geht ein 12.800 m² gro­ßes Teil­grund­stück an Sah­le Woh­nen. Das aus Gre­ven stam­men­de Unter­neh­men will dar­auf 140 preis­ge­bun­de­ne Miet­woh­nun­gen rea­li­sie­ren. Auf dem ins­ge­samt 7,6 ha gro­ßen Are­al in der „Pan­di­on Vil­le“ sol­len bis Som­mer 2023 ins­ge­samt rd. 540 Woh­nun­gen ent­ste­hen, davon rd. 400 durch Pan­di­on.

 

Hypo­port plant neue Lübe­cker Zen­tra­le – Euro­pace wächst um 19 %

Hypo­port will am Ein­gang der Lübe­cker Alt­stadt ein Büro­haus mit Platz für 800 Mit­ar­bei­ter errich­ten, um sei­ne drei Stand­or­te in der Stadt zusam­men­zu­füh­ren und Raum für künf­ti­gen Per­so­nal­auf­bau zu haben. Vor­ge­se­hen ist ein Grund­stück am Lin­den­platz, das größ­ten­teils der in Grün­dung befind­li­chen Heinz-Bes­ser-Stif­tung und zum klei­ne­ren Teil der Stadt gehört. Der vor zwei Jah­ren ver­stor­be­ne Unter­neh­mer Heinz Bes­ser hat­te dort ein 30.000 m² gro­ßes Wohn- und Geschäfts­haus geplant. Die Stadt­ver­wal­tung, Hypo­port und die Stif­tung haben jetzt ver­ein­bart, einen hoch­bau­li­chen Wett­be­werb durch­zu­füh­ren. Hypo­port beschäf­tigt 500 sei­ner bun­des­weit 1.800 Mit­ar­bei­ter in Lübeck und ver­leg­te ver­gan­ge­nes Jahr sei­nen recht­li­chen Sitz von Ber­lin dort­hin. Unter­des­sen mel­det Hypo­port Jah­res­zah­len für sei­nen Kre­dit­markt­platz Euro­pace: Das Volu­men der gehan­del­ten Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­run­gen, Bau­spar­pro­duk­te und Raten­kre­di­te leg­te um 18 % auf 68 Mrd. Euro zu. Auf Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­run­gen ent­fie­len 53,5 Mrd. Euro (+19 %). Pro­dukt­ge­ber sind pri­va­te Ban­ken und Ver­si­che­run­gen, Spar­kas­sen und Genos­sen­schafts­ban­ken.