Patri­zia star­tet offe­nen Wohn­fonds für Instis – ers­te Käu­fe auf eige­ne Bilanz

Patri­zia hat ers­te Kapi­tal­zu­sa­gen von insti­tu­tio­nel­len Anle­gern aus Asi­en und Euro­pa für einen neu­en offe­nen Wohn­im­mo­bi­li­en­fonds erhal­ten. Der „Living Cities Resi­den­ti­al Fund“ hat sich für den Anfang ein Inves­ti­ti­ons­ziel von 1 Mrd. Euro bei 35 % Fremd­ka­pi­tal gesetzt. Wie aus einer Prä­sen­ta­ti­on zu den Quar­tals­zah­len her­vor­geht, hat Patri­zia für das Core-Vehi­kel ers­te Immo­bi­li­en und Pro­jek­te im Wert von 650 Mio. Euro zunächst auf eige­ne Bilanz ein­ge­kauft. Zu den Assets, die noch in die­sem Jahr in den Fonds wan­dern sol­len, zäh­le ein Port­fo­lio aus neun Wohn­ge­bäu­den in sechs deut­schen Städ­ten im Wert von mehr als 400 Mio. Euro. Alle sei­en nach 2000 errich­tet wor­den, wei­te­re Anga­ben wer­den nicht gemacht. Zusätz­lich habe Patri­zia For­ward Deals für zwei Pro­jek­te in Mün­chen und Kopen­ha­gen für zusam­men 205,4 Mio. Euro abge­schlos­sen, mit deren Fer­tig­stel­lung im nächs­ten Jahr zu rech­nen sei. Der Fonds kauft in euro­päi­schen Metro­pol­re­gio­nen, außer Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern ste­hen Coli­ving-Objek­te sowie Senio­ren- und Stu­di­woh­nun­gen auf dem Zet­tel.

Tho­mas Dai­ly, 15.11.2019

Bre­men: Deka Immo­bi­li­en erwirbt Logis­tik­pro­jekt

Deka Immo­bi­li­en hat sich eine Pro­jekt­ent­wick­lung für ein Logis­tik­zen­trum im Güter­ver­kehrs­zen­trum Bre­men-Strom gesi­chert. Ver­käu­fer ist Fie­ge Logis­tik im Rah­men eines Sale-and-Lease­back-Ver­fah­rens. Nach Fer­tig­stel­lung soll die Immo­bi­lie in das Port­fo­lio des auf insti­tu­tio­nel­le Anle­ger aus­ge­rich­te­ten Sek­to­ren­fonds West­In­vest Tar­get­Select Logistics ein­ge­bracht wer­den. Das Fie­ge-Logis­tik­zen­trum wird knapp 41.000 m² ver­miet­ba­re Flä­che sowie 100 Stell­plät­ze für Autos und 8 Stell­plät­ze für Last­kraft­wa­gen umfas­sen. Obwohl Fie­ge Logis­tik die Immo­bi­lie voll­stän­dig ange­mie­tet hat, wird sie im Hin­blick auf mög­li­che spä­te­re Nut­zun­gen als Mul­ti-Ten­ant-Objekt mit fle­xi­bel in bis zu drei Miet­be­rei­che teil­ba­ren Abschnit­ten kon­zi­piert. Die Fer­tig­stel­lung ist für Ende 2020 geplant.

Tho­mas Dai­ly, 15.11.2019

 Quel­le: FIE­GE Logis­tik Stif­tung & Co. KG

BF.Quartalsbarometer: Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rer in Sor­ge um Kon­junk­tur

Die deut­schen Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rer sind ver­un­si­chert. BF.direkt und Bul­wi­en­ge­sa haben bei der Befra­gung zu ihrem vier­tel­jähr­li­chen Quar­tals­ba­ro­me­ter die schlech­tes­te Stim­mung seit der erst­ma­li­gen Erhe­bung im Jahr 2012 fest­ge­stellt. Der ermit­tel­te Wert ist seit dem 3. Quar­tal von -1,3 auf -4,41 Punk­te ein­ge­bro­chen. Als Grün­de füh­ren 21 % die Erwar­tung einer restrik­ti­ve­ren Markt­ent­wick­lung an, wäh­rend zugleich weni­ger Befrag­te den Markt als pro­gres­siv ein­schät­zen. 26 % gehen von stei­gen­den Liqui­di­täts­kos­ten bzw. Refi­nan­zie­rungs­auf­schlä­gen aus. IRE­BS-Pro­fes­sor Stef­fen Sebas­ti­an, wis­sen­schaft­li­cher Bera­ter des BF.Quartalsbarometers, hält die ver­hal­te­nen Kon­junk­tur­aus­sich­ten für die wahr­schein­lichs­te Ursa­che des Stim­mungs­tiefs. Das Finan­zie­rungs­vo­lu­men sei zwar wei­ter­hin sta­bil, jedoch bedeu­te „mehr oder ein kon­stan­tes Volu­men allein noch kein gutes Geschäft“. Da die Mar­gen durch den anhal­tend hohen Wett­be­werb wei­ter­hin unter Druck blie­ben, ste­he der Gewinn immer weni­ger in einem gesun­den Ver­hält­nis zum Risi­ko.

Tho­mas Dai­ly, 14.11.2019

Ham­burg, Gras­brook: Neu­en Stadt­teil mit 3.000 Woh­nun­gen und 16.000 Arbeits­plät­zen

Der Senat hat heu­te die recht­li­chen, finan­zi­el­len und orga­ni­sa­to­ri­schen Vor­aus­set­zun­gen für die Pla­nung und Ent­wick­lung des neu­en Stadt­teils geschaf­fen. Künf­tig kann auf dem Klei­nen Gras­brook gear­bei­tet, gewohnt und gelebt wer­den. Hier wird in den kom­men­den 20 Jah­ren ein Inno­va­ti­ons­stadt­teil wach­sen, mit etwa 3.000 Woh­nun­gen, davon ein Drit­tel öffent­lich-geför­dert, mit rund 16.000 Arbeits­plät­zen und einer viel­fäl­ti­gen sozia­len Infra­struk­tur.

 Dr. Peter Tschent­scher, Ers­ter Bür­ger­meis­ter erläu­tert: „Auf dem Gras­brook soll ein neu­er urba­ner Stadt­teil für Ham­burg ent­ste­hen. Dazu hat der Senat heu­te die recht­li­chen und orga­ni­sa­to­ri­schen Rah­men­be­din­gun­gen beschlos­sen. Die zukünf­ti­gen Quar­tie­re auf dem Gras­brook zeich­nen sich durch eine Ver­bin­dung von Woh­nen und Arbei­ten aus, mit vie­len Pro­me­na­den und Plät­zen ent­lang des Elb­ufers. Gleich­zei­tig haben wir für die ansäs­si­gen Hafen­un­ter­neh­men eine lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve für ihre Inves­ti­tio­nen auf dem Gras­brook eröff­net. Der neue Stadt­teil Gras­brook wird die Erneue­rung von Ham­burgs Elb­ufer fort­füh­ren und die Hafen­Ci­ty mit der Ved­del ver­bin­den.“ Die Über­le­gun­gen für einen neu­en Stadt­teil auf dem „Klei­nen Gras­brook“ haben schon vor eini­gen Jah­ren in enger Abstim­mung mit der Hafen­wirt­schaft begon­nen. Der Unter­neh­mens­ver­band Hafen Ham­burg, der Indus­trie­ver­band Ham­burg und die Behör­de für Wirt­schaft, Ver­kehr und Inno­va­ti­on hat­ten bereits am 1. August 2017 einen Let­ter of Intent zur zukünf­ti­gen Ent­wick­lung der Flä­chen des Über­see­zen­trums zwi­schen Nor­der­el­be und Mol­d­au­ha­fen und der angren­zen­den Flä­chen auf dem Gras­brook unter­zeich­net, der die Rah­men­be­din­gun­gen und Eck­punk­te kon­kre­ti­sier­te.

Der städ­te­bau­li­che Ent­wick­lungs­be­reich des neu­en Stadt­teils Gras­brook wird in drei Quar­tie­re unter­teilt. Die Quar­tie­re „Mol­d­au­ha­fen­quar­tier“, „Frei­ha­fen­el­b­quar­tier“ und „Hafen­tor­quar­tier“.

Primfo.de, 13.11.2019

 
 

Quel­le: Elbe & Flut

Quel­le: Grasbrook2_André_Dekker

Städ­te­bau­för­de­rung: ZIA for­dert, Mit­tel geziel­ter ein­zu­set­zen und Mit­tel­städ­te zu stär­ken

In der Anhö­rung vom 13.11.2019 im Bau­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­tags zur Städ­te­bau­för­de­rung for­dert der Zen­tra­le Immo­bi­li­en Aus­schuss ZIA, Spit­zen­ver­band der Immo­bi­li­en­wirt­schaft, die vor­han­de­nen Mit­tel aus die­sem Instru­ment ziel­ge­rich­te­ter ein­zu­set­zen. Ins­be­son­de­re brau­che es eine neue Bund-Län­der-Gemein­schafts­auf­ga­be ‚Länd­li­che Räu­me‘, die die Mit­tel­städ­te als zen­tra­le Wohn-, Han­dels- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stand­or­te mit Aus­strahl­wir­kung auf ihr Umland in den Fokus stellt. „Wir müs­sen unse­re poly­zen­tri­sche Struk­tur in Deutsch­land nut­zen und unse­re Städ­te und Orts­ker­ne durch die Städ­te­bau­för­de­rung revi­ta­li­sie­ren“, sagt Rolf Buch, ZIA-Vize­prä­si­dent und Vor­sit­zen­der des ZIA-Aus­schus­ses Woh­nen. „So kann der posi­ti­ve Ein­fluss von Anker­städ­ten auf ihr Umland und die jewei­li­ge Regi­on gestärkt wer­den.“

Primfo.de, 13.11.2019

Hal­le: Norsk plant Quar­tier für 75 Mio. Euro

Norsk Deutsch­land hat ein 11.800 m² gro­ßes Are­al am alten "Thü­rin­ger Bahn­hof" in Halle/Saale erwor­ben. Gemein­sam mit dem Schwei­zer Archi­tek­ten Max Dud­ler soll hier in den kom­men­den Jah­ren ein Wohn- und Geschäfts­quar­tier für 75 Mio. Euro ent­ste­hen. Details wür­den der­zeit mit der Stadt­ver­wal­tung abge­stimmt, teilt Norsk mit. Erst im Okto­ber hat­te das Unter­neh­men sei­ne Pla­nun­gen für das eben­falls in Hal­le ange­sie­del­te Pro­jekt "Neue Höfe Tuch­räh­men" prä­sen­tiert. Geplant sind hier 140 Woh­nun­gen, Büros und Ein­zel­han­del auf 8.500 m² Nutz­flä­che. Das Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men wird auf rd. 30 Mio. Euro bezif­fert.

Primfo.de, 12.11.2019

Max Dud­ler Archi­tekt Quel­le: NORSK Deutsch­land AG

Land­mar­ken baut Büros in Aachen und plant erst­mals in Kre­feld

Der Invest­ment-Umsatz für deut­sche Stu­den­ten­wohn­hei­me und Mikro­apart­ments hat sich in den ers­ten drei Quar­ta­len hal­biert. Laut Zah­len von CBRE ging das Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men um 54 % auf 712 Mio. Euro zurück. Sebas­ti­an Schüt­te, Wohn­in­vest­ment-Exper­te bei CBRE, erklärt das mit zu wenig hoch­wer­ti­gen Port­fo­li­os, die ange­bo­ten wer­den. Inves­to­ren grif­fen des­halb bei Pro­jekt­ent­wick­lun­gen zu, die 51 % am Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men aus­mach­ten. Wegen der hohen Zahl an For­ward-Deals ist der Durch­schnitts­preis pro Qua­drat­me­ter im drit­ten Quar­tal auf 5.400 Euro gestie­gen. Die Spit­zen­ren­di­te liegt CBRE zufol­ge bei 3,50 %. Für das Gesamt­jahr erwar­tet der Immo­bi­li­en­dienst­leis­ter einen Invest­ment-Umsatz von 1 Mrd. Euro, was dem lang­jäh­ri­gen Durch­schnitt ent­spre­chen wür­de.

Tho­mas Dai­ly, 11.11.2019

 

Deut­sche Rei­hen­haus baut erst­ma­lig Wohn­park in Hamm

Die Deut­sche Rei­hen­haus AG baut ihren ers­ten Wohn­park in Hamm. Auf einem rund 12.800 Qua­drat­me­ter gro­ßen Grund­stück ent­ste­hen im Wohn­park „Alter Sport­platz“ an der Stra­ße „Zum Torks­feld“ 49 Ein­fa­mi­li­en­häu­ser in seri­el­ler Bau­wei­se. Der Köl­ner Bau­trä­ger inves­tiert in die­ses Pro­jekt 13,5 Mil­lio­nen Euro.

Vor­stands­vor­sit­zen­der Cars­ten Rutz: „Gera­de jun­ge Fami­li­en wol­len heu­te mit Wohn­ei­gen­tum einen Schritt in Rich­tung Alters­ab­si­che­rung wagen, dabei aber gut ange­bun­den und urban leben. Die­ser Ziel­grup­pe machen wir nun dank unse­rer seri­el­len Bau­wei­se und den damit ein­her­ge­hen­den ver­hält­nis­mä­ßig nied­ri­gen Haus­prei­sen erst­ma­lig in Hamm ein reiz­vol­les Ange­bot.“

Der Ver­kauf der KfW-55 Effi­zi­enz­häu­ser hat jetzt begon­nen. Drei Model­le wer­den ange­bo­ten. Die 13 Häu­ser „120 m² Wohn­traum“ star­ten bei 209.990 Euro inklu­si­ve Grund­stück. „145 m² Fami­li­en­glück“ wird 30 Mal gebaut und star­tet bei 235.990 Euro. Vom Haus­typ „85 m² Lebens­freu­de“ wird es sechs Häu­ser geben, die in einem spä­te­ren Abschnitt ange­bo­ten wer­den.

Die Bau­ar­bei­ten auf dem Grund­stück haben mit der Sanie­rung des Grund­stücks begon­nen. Zum Jah­res­be­ginn 2020 begin­nen die Erd­bau­ar­bei­ten. In der zwei­ten Jah­res­hälf­te 2021 soll der Wohn­park kom­plett fer­tig­ge­stellt sein.

Primfo.de, 11.11.2019