Koblenz: BPD plant 800 Woh­nun­gen auf Kaser­nen­are­al

BPD will im Koblen­zer Stadt­teil Nie­der­berg ein Stadt­quar­tier auf dem Gelän­de der ehe­ma­li­gen Fritsch-Kaser­ne rea­li­sie­ren. Für ein 12,5 ha gro­ßes Teil­stück, das frü­her der Trup­pen­un­ter­kunft dien­te, unter­zeich­ne­ten im Juli der Inves­tor und die Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben (Bima) den Kauf­ver­trag. Par­al­lel wur­de zwi­schen der Stadt Koblenz und BPD ein städ­te­bau­li­cher Ver­trag geschlos­sen. Als nächs­ter Schritt steht jetzt das Bau­leit­plan­ver­fah­ren an, um das Bau­recht für die geplan­ten ca. 800 Wohn­ein­hei­ten, davon 20 % für den sozia­len Woh­nungs­bau, zu schaf­fen. Geplant sind auch eine Kita sowie Ver­an­stal­tungs­räu­me, Flä­chen für Senio­ren­woh­nen und Alten­pfle­ge. Nach Abschluss des B-Plan-Ver­fah­rens könn­te der Bau­start dann 2022 erfol­gen, teilt die Stadt mit.

Tho­mas Dai­ly, 14.08.2020

Rosen­heim: Eck­pfei­ler und PMA bau­en Stu­den­ten­apart­ments und Boar­ding­haus

Ein Joint Ven­ture von Eck­pfei­ler Immo­bi­li­en und PMA Invest hat in Rosen­heim den ers­ten Spa­ten­stich für eine Wohn­an­la­ge für Stu­den­ten gesetzt. Das „Cam­pus­RO“ getauf­te Pro­jekt ent­steht auf einem ehe­ma­li­gen, 10.000 m² gro­ßen Logis­tik­are­al an der Mari­en­ber­ger Stra­ße 39. Geplant sind 211 Stu­den­ten­apart­ments sowie ein Boar­ding­haus mit 40 Mana­ged Apart­ments für Aus­tausch­stu­die­ren­de und Hoch­schul­leh­rer. Die ers­ten Woh­nun­gen sol­len im Herbst 2021 bezugs­fer­tig sein; die Fer­tig­stel­lung des Gesamt­ob­jek­tes ist für Anfang 2022 geplant. Grund­la­ge für das Pro­jekt ist der Bebau­ungs­plan, den die Stadt Rosen­heim im April die­sen Jah­res ver­ab­schie­det hat. Geplant sind drei Gebäu­de­kom­ple­xe, die nach den Ent­wür­fen von ACMS Archi­tek­ten aus Wup­per­tal rea­li­siert wer­den.

Tho­mas Dai­ly, 13.08.2020

Frank­furt: Bau­wens und Fami­ly Office ent­wi­ckeln FAZ-Are­al

Für die Ent­wick­lung sei­nes Stamm­sit­zes hat der Ver­lag der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung“ den Ent­wick­ler Bau­wens und das Fami­ly-Office Dani­el Hopp als Pro­jekt­part­ner aus­ge­wählt. Im Sep­tem­ber soll ein Joint Ven­ture gegrün­det wer­den, an dem der Zei­tungs­ver­lag und sei­ne Stif­tung Frank­fur­ter Socie­tät einer­seits sowie Bau­wens und das Fami­ly-Office des Sohns von SAP-Grün­der Diet­mar Hopp ande­rer­seit jeweils zu 50 % betei­ligt sind. Ab 2022 wird das 2,35 ha gro­ße Gelän­de zwi­schen Main­zer Land­stra­ße, Gün­der­ro­de­stra­ße, Fran­ken­al­lee und Guten­berg­stra­ße unter dem Namen „Hel­l­er­hö­fe“ neu ent­wi­ckelt. Bis zum Jahr 2027 sol­len u.a. 650 Miet­woh­nun­gen, von denen 30 % öffent­lich geför­dert wer­den, ent­ste­hen. Zum Quar­tier zäh­len außer­dem wohn­ver­träg­li­che Gewer­be­nut­zung sowie eine Grund­schu­le. Nächs­ter Schritt ist die Durch­füh­rung eines zwei­pha­si­gen städ­te­bau­li­chen Rea­li­sie­rungs­wett­be­werbs, des­sen Ergeb­nis die Grund­la­ge des B-Plan-Ver­fah­rens bil­den soll. Das Joint Ven­ture plant, die Immo­bi­li­en lang­fris­tig im Bestand zu hal­ten. Die Redak­ti­on der FAZ wird in einen Neu­bau im Euro­pa­vier­tel umzie­hen.

Tho­mas Dai­ly, 12.08.2020

Frank­furt: Heu­re­ka baut Büro­haus im Westend zu Apart­ments um

Heu­re­ka Real Esta­te hat von Barings die Büro­im­mo­bi­lie Eschers­hei­mer Land­stra­ße 105-107 im Frank­fur­ter Westend erwor­ben. Das sie­ben­ge­schos­si­ge Gebäu­de, das sich unweit des Ban­ken­vier­tels befin­det, soll in ein Apart­ment­haus umge­wan­delt wer­den. Eine ent­spre­chen­de Bau­ge­neh­mi­gung liegt laut einer Mit­tei­lung vor. Heu­re­ka wur­de bei der Trans­ak­ti­on von Reed Smith Rechts­an­wäl­te bera­ten. Co-Inves­tor der Pro­jekt­ent­wick­lung ist die Pri­mus Ver­mö­gens­ver­wal­tungs GmbH von Lars Borg­haus. Ins­ge­samt sol­len 77 möblier­te Woh­nun­gen mit zusam­men 2.349 m² Wohn­flä­che sowie elf Tief­ga­ra­gen- und 81 Fahr­rad­stell­plät­ze im Unter­ge­schoss ent­ste­hen. Die ein­zel­nen Wohn­ein­hei­ten wer­den eine Grö­ße von ca. 20 bis 50 m² auf­wei­sen. Der Bau­be­ginn ist noch für 2020 vor­ge­se­hen. Nach der Fer­tig­stel­lung soll das Gebäu­de an einen Inves­tor ver­kauft wer­den.

Tho­mas Dai­ly, 11.08.2020