Köln: DWS ist End­in­ves­tor für Hotel in der Mes­s­e­Ci­ty

DWS erwirbt die Hotel­im­mo­bi­lie „Sou­thern Cross“ an der Bar­mer Straße/Leichlinger Stra­ße in der Mes­s­e­Ci­ty Deutz in Köln für sei­nen offe­nen Publi­kums­fonds grund­be­sitz euro­pa. Der Kauf­preis beträgt rd. 111 Mio. Euro. Das Clo­sing des bereits im April ver­ein­bar­ten Asset-Deals wird mit der Fer­tig­stel­lung des Hotels 2020 wirk­sam. Stra­bag Real Esta­te und ECE rea­li­sie­ren das 25.500 m² gro­ße, sie­ben­ge­schos­si­ge Hotel­ge­bäu­de, des­sen Roh­bau gera­de fer­tig­ge­stellt wur­de. Eröff­nen wer­den dort Motel One mit 308 Zim­mern auf 9.200 m² sowie Adi­na mit 171 Stu­di­os und Apart­ments auf 8.900 m². Mit dem Gebäu­de wird der ers­te Bau­ab­schnitt der Mes­s­e­Ci­ty abge­schlos­sen. Die Erschlie­ßung des zwei­ten Bau­ab­schnitts soll 2020 star­ten. 
Ein Daten­blatt zu dem Groß­pro­jekt fin­den Sie in TD Pre­mi­um.

Tho­mas Dai­ly, 08.11.2019

 Quel­le: STRA­BAG Real Esta­te (c) HHVi­si­on

DIT­TING und QUAN­TUM fei­ern Richt­fest für 40-Mil­lio­nen-Euro-Quar­tier in der Hafen­Ci­ty

Das Baa­ken­ha­fen-Quar­tier in der Ham­bur­ger Hafen­Ci­ty wächst wei­ter. Auf Bau­feld 92 a/b direkt neben dem gro­ßen Baa­ken­Park fei­er­ten die Pro­jekt­part­ner Richard Dit­ting GmbH & Co KG und Quan­tum heu­te Richt­fest für das neue Wohn­quar­tier „Elb­kant“. Das Gesamt­in­vest­ment für das Quar­tier umfasst rund 40 Mil­lio­nen Euro. Die Fer­tig­stel­lung ist für Som­mer 2020 geplant. In zwei sie­ben­ge­schos­si­gen Häu­sern am Peter­sen­kai ent­ste­hen 64 frei finan­zier­te Miet­woh­nun­gen mit Log­gi­en, drei Gewer­be­ein­hei­ten und eine Büro­flä­che. Die Woh­nungs­grö­ßen vari­ie­ren zwi­schen 1,5 und 4 Zim­mern sowie zwi­schen 39 und 102 Qua­drat­me­tern. 22 Woh­nun­gen wer­den bar­rie­re­frei errich­tet. Die künf­ti­gen Bewoh­ner dür­fen sich auf ein wach­sen­des Gesamt­quar­tier mit viel­fäl­ti­ger Nah­ver­sor­gung, Schu­le, Kita, Spiel- und Grün­flä­chen freu­en. In direk­ter Nach­bar­schaft ent­wi­ckelt DIT­TING das „Quar­tier der Genera­tio­nen“ mit einer Viel­zahl geför­der­ter Woh­nun­gen, in das auch ALDI und EDE­KA sowie Cafés und Dienst­leis­ter ein­zie­hen wer­den. Als Inves­tor wird die Quan­tum Immo­bi­li­en Kapi­tal­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft das Quar­tier in ihr Port­fo­lio über­neh­men.

Primfo.de, 06.11.2019

Quel­le: DIT­TING / Ste­phan Wal­locha

PAN­DI­ON plant 320 Woh­nun­gen im Köl­ner Ehren­vee­del

Auf­takt für das neue Quar­tier „Ehren­vee­del“ in Köln: Am 5. Novem­ber fand die Grund­stein­le­gung für ein ers­tes Woh­nungs­bau­pro­jekt im neu­en Quar­tier in Köln-Ehren­feld statt. Pro­jekt­ent­wick­ler  ist die Pan­di­on AG, die nun mit dem ers­ten Bau­ab­schnitt für das Neu­bau­pro­jekt PAN­DI­ON FÜNF FREUN­DE in die Bau­pha­se gestar­tet ist.  Auf dem rund 70.000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Gelän­de des ehe­ma­li­gen Güter­bahn­hofs in Köln-Ehren­feld bau­en PAN­DI­ON und ein wei­te­rer Pro­jekt­ent­wick­ler in den kom­men­den Jah­ren ins­ge­samt rund 500 Woh­nun­gen. Davon sind sei­tens PAN­DI­ON 240 Eigen­tums­woh­nun­gen vor­ge­se­hen sowie zusätz­lich rund 80 Ein­hei­ten, die als sozia­ler Woh­nungs­bau errich­tet wer­den. Zudem sind eine vier­zü­gi­ge Kin­der­ta­ges­stät­te sowie Flä­chen für Nah­ver­sor­gung und Büros geplant. Das gemischt-genutz­te Quar­tier ist damit eines der größ­ten links­rhei­ni­schen Neu­bau­pro­jek­te in Köln.

Das nun begon­ne­ne Pro­jekt PAN­DI­ON FÜNF FREUN­DE umfasst als ers­ter Quar­tiers­bau­stein ins­ge­samt rund 125 Eigen­tums­woh­nun­gen mit etwa 13.000 Qua­drat­me­tern Brut­to­grund­flä­che. Die Zwei- bis Fünf­zim­mer­Ei­gen­tums­woh­nun­gen, deren Wohn­flä­chen zwi­schen 49 und 145 Qua­drat­me­tern betra­gen wer­den, sind bereits zu über 50 Pro­zent ver­kauft. Die Archi­tek­tur stammt vom Köl­ner Büro Römer Köge­ler und Part­ner Archi­tek­ten. Das eben­falls in Köln ange­sie­del­te Design­bü­ro a.s.h. gestal­tet die Foy­ers und Gemein­schafts­flä­chen der zwei Gebäu­de. Bereits Anfang 2020 ist zudem der Bau­start für das Fol­ge­pro­jekt PAN­DI­ON NEUN FREUN­DE vor­ge­se­hen. Dem „Ehren­vee­del“ wer­den damit wei­te­re 136 Woh­nun­gen hin­zu­ge­fügt. Der Ver­triebs­start hier­für soll noch in die­sem Jahr erfol­gen.

Primfo.de, 06.11.2019

Augs­burg: Bri­xx plant 150 Mikro­apart­ments

Die bri­xx pro­jekt­ent­wick­lung hat ein knapp 5.500 m² gro­ßes Ent­wick­lungs­grund­stück an der Haun­stet­ter Stra­ße süd­lich der Augs­bur­ger Innen­stadt erwor­ben. Hier sol­len bis 2022 ca. 150 Mikro­apart­ments mit einer Wohn­flä­che von ca. 4.000 m² sowie 800 m² Ein­zel­han­dels­flä­che ent­ste­hen. Der Bau­start ist für 2021 geplant. Der Ent­wurf von GSP Archi­tek­ten sieht meh­re­re zwei- bis vier­ge­schos­si­ge Bau­kör­per auf einer gemein­sa­men Tief­ga­ra­ge vor. Auf dem Are­al sind der­zeit ver­schie­de­ne Ein­zel­han­dels­un­ter­neh­men ange­sie­delt. Die bestehen­den Miet­ver­trä­ge lau­fen Ende 2020 aus. Das Grund­stück wur­de von der zur Allar Unter­neh­mens­grup­pe zäh­len­den SH Süd­deut­sche Heim­bau ver­äu­ßert. Die Finan­zie­rung wird von der Stadt­spar­kas­se Augs­burg beglei­tet.

Tho­mas Dai­ly, 06.11.2019

Nor­men im Bau­recht: ZIA begrüßt Vor­stoß aus Bay­ern und NRW

Der Zen­tra­le Immo­bi­li­en Aus­schuss ZIA, Spit­zen­ver­band der Immo­bi­li­en­wirt­schaft, begrüßt den Vor­stoß aus Bay­ern und Nord­rhein-West­fa­len für eine grund­le­gen­de Reform der Nor­mung. Dem Vor­schlag der Bun­des­län­der zufol­ge soll­ten Nor­men im Bau­recht künf­tig in drei Kate­go­ri­en unter­teilt wer­den, anhand derer deut­lich wird, wel­che Stan­dards wirk­lich not­wen­dig sind („necessa­ry“), wel­che über die Min­dest­an­for­de­rung hin­aus gehen („nice to have“) und wel­che ledig­lich als Bei­werk („luxu­ry“) gel­ten. Beim Woh­nungs­bau rei­che die Beschrän­kung auf die ers­te Kate­go­rie, damit die Schaf­fung von Wohn­raum beschleu­nigt und effi­zi­en­ter aus­ge­stal­tet wird.

„Das ist ein guter Vor­schlag, wie man die bestehen­de Nor­men­struk­tur im Woh­nungs­bau ent­schla­cken könn­te“, so Dr. Andre­as Matt­ner. „Für das bezahl­ba­re Woh­nen und Bau­en wäre dies eine Wohl­tat, wenn die Pflicht­vor­schrif­ten gesenkt wer­den und so der Arbeits- und Kos­ten­auf­wand redu­ziert wer­den. Die Zunah­me der Bau­vor­schrif­ten in den letz­ten Jah­ren hat mit dafür gesorgt, dass Pro­jek­te ver­lang­samt wer­den und die Kos­ten anstei­gen. Jeder Schritt, der zur Ent­bü­ro­kra­ti­sie­rung bei­trägt, ist daher ein rich­ti­ger Schritt. Jetzt geht es dar­um, für die­sen Vor­stoß die übri­gen Län­der zu gewin­nen und ihn auch auf Bun­des­ebe­ne wei­ter vor­an­zu­trei­ben.“

Tho­mas Dai­ly, 05.11.2019

Deut­sche Woh­nen erhält wegen "Daten­fried­hof" Mil­lio­nen­stra­fe

Die Deut­sche Woh­nen ist von der Ber­li­ner Daten­schutz­be­auf­trag­ten zu einer Zah­lung von 14,5 Mio. Euro ver­don­nert wor­den. Das Buß­geld wur­de mit der Begrün­dung ver­hängt, dass das Unter­neh­men Mie­ter­da­ten unzu­läs­sig gespei­chert habe. Es han­de­le sich um Gehalts­be­schei­ni­gun­gen, Selbst­aus­kunfts­for­mu­la­re, Aus­zü­ge aus Arbeits- und Aus­bil­dungs­ver­trä­gen, Steu­er-, Sozi­al- und Kran­ken­ver­si­che­rungs­da­ten sowie Kon­to­aus­zü­ge. In Ein­zel­fäl­len konn­ten teil­wei­se jah­re­al­te pri­va­te Anga­ben ein­ge­se­hen wer­den, ohne dass die­se noch dem Zweck ihrer ursprüng­li­chen Erhe­bung dien­ten. "Daten­fried­hö­fe, wie wir sie bei der Deut­sche Woh­nen SE vor­ge­fun­den haben, begeg­nen uns in der Auf­sichts­pra­xis lei­der häu­fig", so die Daten­schutz­be­auf­trag­te. Ange­sichts eines Jah­res­um­sat­zes von über 1 Mrd. Euro wäre ein Buß­geld von 28 Mio. Euro mög­lich gewe­sen, dem Unter­neh­men wird aber zugu­te gehal­ten, ers­te Maß­nah­men zur Berei­ni­gung des Miss­stands ergrif­fen zu haben. Die Deut­sche Woh­nen kün­dig­te an, den Buß­geld­be­scheid gericht­lich über­prü­fen zu las­sen, und beton­te, dass kei­ne Mie­ter­da­ten an "unter­neh­mens­frem­de Drit­te" gelangt sei­en. 

Tho­mas Dai­ly, 05.11.2019

Mikr­oli­ving: Invest­ment­um­satz um 54 % gesun­ken

Der Invest­ment-Umsatz für deut­sche Stu­den­ten­wohn­hei­me und Mikro­apart­ments hat sich in den ers­ten drei Quar­ta­len hal­biert. Laut Zah­len von CBRE ging das Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men um 54 % auf 712 Mio. Euro zurück. Sebas­ti­an Schüt­te, Wohn­in­vest­ment-Exper­te bei CBRE, erklärt das mit zu wenig hoch­wer­ti­gen Port­fo­li­os, die ange­bo­ten wer­den. Inves­to­ren grif­fen des­halb bei Pro­jekt­ent­wick­lun­gen zu, die 51 % am Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men aus­mach­ten. Wegen der hohen Zahl an For­ward-Deals ist der Durch­schnitts­preis pro Qua­drat­me­ter im drit­ten Quar­tal auf 5.400 Euro gestie­gen. Die Spit­zen­ren­di­te liegt CBRE zufol­ge bei 3,50 %. Für das Gesamt­jahr erwar­tet der Immo­bi­li­en­dienst­leis­ter einen Invest­ment-Umsatz von 1 Mrd. Euro, was dem lang­jäh­ri­gen Durch­schnitt ent­spre­chen wür­de.

Tho­mas Dai­ly, 05.11.2019