Lud­wigs­ha­fen: Kara­ka­plan ent­wi­ckelt Ex-Deut­sche-Bank-Gebäu­de

Die Mert Immo Invest des Lud­wigs­ha­fe­ner Unter­neh­mers Yil­maz Kara­ka­plan hat von aus­län­di­schen Fonds das Geschäfts­haus Bis­marck­stra­ße 53 und das ehe­ma­li­ge Deut­sche-Bank-Gebäu­de in der Lud­wig­stra­ße 44 in der Lud­wigs­ha­fe­ner Innen­stadt erwor­ben. Bei­de Immo­bi­li­en spie­len eine wich­ti­ge Rol­le in der Ent­wick­lung der Innen­stadt, heißt es in einer Mit­tei­lung der Stadt. Beson­ders das seit Jah­ren leer­ste­hen­de frü­he­re Bank­ge­bäu­de sei ein Schlüs­sel­pro­jekt für die Lud­wig­stra­ße und den Lücken­schluss in der Zoll­hof­stra­ße. Kara­ka­plan will bei­de Objek­te im Rah­men des Stadt­um­baus neu ent­wi­ckeln. Zu den kon­kre­ten Plä­nen mach­ten Stadt und Ent­wick­ler bis­lang kei­ne Anga­ben. Kara­ka­plan hat schon meh­re­re Pro­jek­te in Lud­wigs­ha­fen rea­li­siert, jüngst das Hems­hof-Cen­ter, das eben­falls lan­ge leer­stand und seit 2020 wie­der voll ver­mie­tet ist.

Tho­mas Dai­ly, 05.06.2020

 

Mün­chen: Bau­wens plant 450 Woh­nun­gen

Bau­wens beginnt mit der Rea­li­sie­rung des Wohn­pro­jekts „mein­raum Mün­chen West“. In den ver­gan­ge­nen Wochen wur­de die Bau­gru­be für den ers­ten Bau­ab­schnitt vor­be­rei­tet, der 84 Eigen­tums- und 63 Miet­woh­nun­gen sowie sie­ben Stadt­häu­ser umfasst. Ins­ge­samt sol­len auf dem Pro­jekt­are­al an der Loch­hau­se­ner Straße/Ecke Oster­an­ger­stra­ße 450 Woh­nun­gen mit 35.000 m² Wohn­flä­che errich­tet wer­den. Die Ent­wür­fe dafür stam­men von NVO Archi­tek­ten zusam­men mit Bau­wens Con­struc­tion. Die Fer­tig­stel­lung des ers­ten Abschnitts soll im Früh­jahr 2023 erfol­gen. Es han­delt sich um das drit­te Pro­jekt der mein­raum-Rei­he, das Bau­wens in Mün­chen rea­li­siert. Zuvor war das Unter­neh­men schon im Domagk­park und im Park­vier­tel Gie­sing aktiv.

Tho­mas Dai­ly, 05.06.2020

 

Woh­nungs-Fer­tig­stel­lun­gen um 2 % gestie­gen

Die Zahl fer­tig­ge­stell­ter Woh­nun­gen in Deutsch­land ist ver­gan­ge­nes Jahr um 2 % auf 293.000 gestie­gen. Den größ­ten Zuwachs gab es bei Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern (+6 % auf 143.000). Wie das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt (Desta­tis) mit­teilt, setzt sich damit der Auf­wärts­trend seit 2011 fort. Zuletzt wur­de im Jahr 2001 ein höhe­res Ergeb­nis erreicht (326.600 Fer­tig­stel­lun­gen). Ande­rer­seits liegt die nun ermit­tel­te Zahl immer noch unter dem von Exper­ten geschätz­ten Bedarf von über 340.000 neu­en Woh­nun­gen pro Jahr. Die Zahl der Bau­ge­neh­mi­gun­gen hat letz­tes Jahr um 4 % auf 360.600 zuge­legt und war damit wei­ter­hin stär­ker gestie­gen als die der Bau­fer­tig­stel­lun­gen. Daher erhöht sich der Über­hang von geneh­mig­ten, noch nicht fer­tig­ge­stell­ten Woh­nun­gen auf 740.400 ­– einen höhe­ren Stand gab es zuletzt 1998.

Tho­mas Dai­ly, 04.06.2020

 

Specht inves­tiert 50 Mio. Euro in Senio­ren-Wohn­an­la­ge bei Mün­chen

Die Specht Grup­pe aus Bre­men will nach eige­nen Anga­ben 50 Mio. Euro in die Ent­wick­lung einer Wohn­an­la­ge für Senio­ren in Tauf­kir­chen bei Mün­chen inves­tie­ren. Das Pro­jekt an der Münch­ner Stra­ße wird in Koope­ra­ti­on mit der Dia­ko­nie Hohen­brunn rea­li­siert, mit der Specht bereits ein Sanie­rungs­pro­jekt in Bischofs­wie­sen (Land­kreis Berch­tes­ga­den) umge­setzt hat. In Tauf­kir­chen sol­len eine sta­tio­nä­re Pfle­ge­ein­rich­tung mit knapp 100 Pfle­ge­plät­zen, Ser­vice-Woh­nen, ein Kin­der­gar­ten sowie Mit­ar­bei­ter­woh­nun­gen ent­ste­hen. Im Gegen­zug will die Dia­ko­nie ihre in die Jah­re gekom­me­ne Senio­ren­wohn­an­la­ge in Tauf­kir­chen auf­ge­ben. Specht ist seit 1988 als Pro­jekt­ent­wick­ler und Bau­trä­ger am Markt und hat mehr als 100 Pfle­ge­im­mo­bi­li­en rea­li­siert.

Tho­mas Dai­ly, 03.06.2020